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Rheintaler Gemeinden erarbeiten Schutzkonzepte für ihre Sportanlagen

Der Bund lockert die Corona-bedingten Schutzmassnahmen schrittweise. Er erlaubt ab 11. Mai 2020 die Benützung von Sportanlagen, allerdings nur unter strengen Vorgaben: Einzuhalten sind nebst den allgemein geltenden Hygieneregeln des BAG auch das Social Distancing (wie Mindestabstand zwischen allen Personen, kein Köperkontakt) sowie eine maximale Gruppengrösse von 5 Personen. Gestützt auf diese Vorgaben haben die eidgenössischen Sportverbände ein für ihre jeweilige Sportart anzuwendendes Schutzkonzept vorlegen müssen, das vom Bund plausibilisiert und freigegeben worden ist. Diese Vorgaben dienen als Richtschnur für die örtlichen Vereine, die, wenn sie ihren Trainingsbetrieb wieder aufnehmen wollen, die Richtlinien ihres Verbandes für sich auf ihre konkrete Situation anzupassen haben. Gleichzeitig sind auch die Infrastrukturbesitzer verpflichtet, ein Sicherheitskonzept zu erarbeiten. Die Rheintaler Gemeinden sind Eigentümerinnen verschiedener grösserer und kleinerer Anlagen und Sporthallen. Sie erarbeiten derzeit in gegenseitiger Abstimmung für ihre Sportanlagen entsprechende Schutzkonzepte. Da die räumlichen und betrieblichen Ausgangslagen unterschiedlich sind, entscheiden die Gemeinden dann individuell, ob und unter welchen Voraussetzungen und ab wann sie eine Anlage für Vereins-Trainings freigeben. Gestützt auf die Schutzkonzepte des jeweiligen Sportverbands, das vereinseigene Schutzkonzept sowie unter konsequenter Berücksichtigung des anlagenspezifischen Schutzkonzepts werden die Sportvereine bei den Gemeinden bzw. Betriebsleitungen ein Gesuch um die Wiederaufnahme des Trainings einreichen müssen. Die Rheintaler Gemeinden informieren die Vereine in den nächsten Tagen direkt über das weitere Vorgehen. Die Schulgemeinden entscheiden für ihre Anlagen individuell.

Grundsätzlich festzuhalten ist, dass ohne ein vom Bund plausibilisiertes Schutzkonzept eines übergeordneten Verbands keine Wiederaufnahme der Trainings auf den Sportanlagen bewilligt werden kann. Ebenso werden die Sportanlagen für Individualsportlerinnen und -sportler bis auf weiteres geschlossen bleiben. Ebenfalls geschlossen bleiben Pump-Tracks, Skaterparks und andere Freizeiteinrichtungen. Aus heutiger Sicht werden die Rheintaler Gemeinden die Schwimm- und Freizeitbäder auf 8. Juni 2020 öffnen können, wobei die entsprechenden detaillierten Bundesvorgaben noch nicht bekannt sind. Die jeweils recht kurzfristige Veröffentlichung der konkreten Vorgaben des Bundes bringen es mit sich, dass die Gemeinden für die Vorbereitung einer korrekten und funktionierenden Umsetzung der Schutzmassnahmen etwas Zeit brauchen. Die Rheintaler Gemeinden danken der Bevölkerung fürs Verständnis, wenn daher nicht immer genau auf den Öffnungs-Stichtag des Bunderates alles schon parat ist.

Sportanlagen Bildstöckli in Oberriet

Kein Vereinstraining in den Hallen
Im Foyer unserer Sporthalle Bildstöckli wurde über die Corona-Zeit ein Sitzungszimmer für Besprechungen und Sitzungen der öffentlichen Hand eingerichtet. Dieses wird aufgrund der noch geltenden BAG-Vorschriften weiterhin benötigt. Aus diesem Grund können aktuell keine Vereinstrainings zugelassen werden. Wir sind jedoch bestrebt, die Halle ab dem 8. Juni 2020 – soweit dies die Bundesratsvorschriften dann zulassen – auch für Vereine wieder freizugeben.

Aussenanlagen Bildstöckli
Die Aussenanlagen beim Bildstöckli werden ab dem 11. Mai 2020 sowohl für die Schulen als auch die Vereine wieder freigegeben. Hier haben allerdings die BAG-Vorschriften zu gelten, welche sehr streng sind:

  • Die Politische Gemeinde hat als Anlagebetreiberin ein Schutzkonzept erstellen müssen. Dieses ist strickte durch alle Benutzer einzuhalten.

  • Zudem wird vorgeschrieben, dass jeder Verein nebst dem Konzept des Sportverbands auch ein eigenes Schutzkonzept explizit für die benützten Anlagen zu erarbeiten hat und selbständig für die Umsetzung besorgt sein muss. Diese Konzepte sind bei der Gemeinde (kanzlei@oberriet.ch) zusammen mit einem Nutzungsgesuch frühzeitig einzureichen. Aus dem Gesuch muss ersichtlich sein, welcher Aussenplatz an welchem Tag und zu welcher Zeit genutzt werden soll.

Die Garderoben und Duschen stehen nicht zur Verfügung.

Ohne plausibilisiertes Schutzkonzept kein Sport
Ein Anrecht auf die Nutzung einer Sportanlage besteht nur dann, wenn der jeweilige übergeordnete Verband ein plausibilisiertes Schutzkonzept erstellt hat. Das heisst, jeder Sportverband muss ein Schutzkonzept für seine Sportart/en erstellen. Er muss dieses vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Bundesamt für Sport (BASPO) plausibilisieren lassen. Alle plausibilisierten Konzepte werden auf der Website von Swiss Olympic veröffentlicht.

Auf der Grundlage des Schutzkonzeptes des jeweiligen Verbandes sowie des Schutzkonzeptes der jeweiligen Sportanlage muss jeder Verein ein auf seine Trainings angepasstes Schutzkonzept erstellen.

Keine Eröffnung des Freibads Bildstöckli
Das Freibad Bildstöckli bleibt aktuell geschlossen. Sofern dies von Seiten der bundesrätlichen Weisungen möglich ist, visieren wir aktuell eine Eröffnung auf den 8. Juni 2020 an.

 


Dokument Schutzkonzept_Sportanlage_Bildstockli.pdf (pdf, 141.9 kB)


Datum der Neuigkeit 11. Mai 2020